Aktuell

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde des TdL,

in den letzten zwei Wochen wurde und wird intensiv geprobt. So fanden szenische Proben sowohl letzte Woche als auch in dieser Woche in dreifacher Gestalt statt. Und dies geschah: Der erste Akt steht! Hurra, gibt es eigentlich auch so eine Art "Drittel - Bergfest"? Lucy bekam gleich drei Heiratsanträge, die sie in sehr plastischer Weise ihrer Freundin vorspielte, alte Freunde trafen sich wieder und nachdem die Beklommenheit, deren Ursache mit einer schönen jungen Dame zusammenhing, aus dem Weg geräumt war, betranken sie sich gar fürchterlich. Lustige "Männerrituale" wurden entwickelt, Dracula die kalt Schulter gewiesen, die Schwester Agathe machte eine Geschlechtsumwandlung durch und ist nun ein Bruder Angelicus.

Mina staunte und war nicht in allen Punkten mit dem Verhalten ihrer Busenfreundin einverstanden. Sie machte sich Sorgen um Jonathan, Lucy machte sich Sorgen um sich selbst und Lord Holmwood seinerseits wieder um Lucy. Ein skurriler Arzt wurde zu Rate gezogen, eigenartige Apparaturen kamen zum Einsatz und das Verhalten von Dr. Seward löste Befremden aus.

Foto: © 2014 Cama-K-Photography

Ferner wurden Proben koordiniert - wir haben aktuell die 4. Probenplanvariante - deren Erstellung die Regisseurin fast in den Wahnsinn trieb. Kostüme wurden besorgt, anprobiert und ordentlich verstaut. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an die fleißige Doris. Die Postkarte wurde fast fertiggestellt und die Webseite hat auch ein neues Kleidchen bekommen. Danke Marco!

Diese Woche gibt es noch eine Probe in der Jonathan ein weiteres Mal das Fürchten gelehrt wird, die Vampirinnen vielleicht Futter bekommen und der Bruder Angelicus sich etablieren kann. Und dann wird ein langersehntes Dings geliefert, was die Mobilisierung, den Einsatz und die Bündelung aller verfügbaren Energie bedeutet. Bitte Daumen drücken, dass alles gut geht, auch wenn Ihr gar nicht wisst, worum es sich handelt. So viel sei verraten, das Schätzchen kommt aus dem Schwabenland, wiegt ca. 100 Kilo und ist etwas spröde.

Schaut bald wieder vorbei!

Herzlichst
Eure Nikola

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde des TdL,

diese Woche haben wir nun unsere Sommerpause beendet und starteten gleich mit einer großen Ensembleprobe. Der frühzeitige Herbsteinbruch hat auch einen frühzeitigen Ausbruch der Erkältungswelle mit sich gebracht; nachdem die Regisseurin Anfang der Woche auf der Nase lag, hat es nun einen der Darsteller erwischt, dem wir an dieser Stelle gute Besserung wünschen möchten. Für einige war es die erste szenische Probe beim TdL, für einige die erste szenische Probe in dieser Produktion und einige wenige waren in jeder Hinsicht alte Hasen und Häsinnen.

Foto: © 2014 Cama-K-Photography

Was diese Woche geschah: Nach einem ersten Rundgang durch’s Theater fanden wir einen sehr schönen Anfang, bei dem es recht marktschreierisch zu ging; eine Kollegin „störte“ durch das Anpreisen ihrer Ware immer wieder das Geschehen und ein uralter Mann schwang kämpferisch seinen Stock. Ein Diebespärchen fand sind, es gingen unheimliche Dinge vor sich, die Jonathan ein weiteres Mal das Fürchten lehrten und der Graf trieb wieder sein Unwesen.

Die Regisseurin geriet über wundersame Verwandlungen nahezu in Ekstase und konnte bezüglich Zombies nicht der Worte genug finden. Wir diskutierten das Verhalten von Wölfen, Werwölfen und Katzen, es wurden Kostüme anprobiert und Hausaufgaben verteilt. Also, ein gelungener Auftakt!

Herzlichst
Eure Nikola

Liebe Freundinnen und Freunde des TdL,

trotz des sich anbahnenden und immer mehr ausdehnenden Sommerlochs probten wir auch diese Woche wieder unverdrossen!

Foto: © 2014 Cama-K-Photography

Was diese Woche geschah: wir diskutierten erneut über den Titel, tauschten Assoziationen zu den wundervollen Begriffen "Knutschfahrt" und "Draculator" aus, führten den Fürsten der Finsternis in Versuchung und kreierten eine magische Atmosphäre durch einen Dracula, der immer mal wieder disapparierte. Seltsamer Weise sprachen wir erneut über Speiserituale, diesmal über die von Heranwachsenden (Tiefkühlpizza und Nudeln mit und "ohne"). Vielleicht lag das daran, dass im Hofe der Kulturfabrik gegrillt wurde und der Geruch durch's offene Fenster strömte.

Jonathan wurde das Fürchten gelehrt und auch der Bühnenraum wurde erneut eifrig diskutiert. Hier sorgten die latent diffusen Aussagen der Regisseurin für Verwirrungen.

Aufgrund des allgemeinen Schwächelns fiel das Feierabendbier dann sprichwörtlich ins Wasser und jeder trollte sich nach Hause. Nächste Woche proben wir nochmal und machen uns dann in die jeweiligen Sommerurlaube auf, jeder in ein anderes Land. Schönes Wochenende.

Herzlichst
Eure Nikola

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