Bisherige Inszenierungen

Ein Überblick über die Inszenierungen des TdL seit 2004.

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„Dracula – Die dunkle Seite der Nacht“
ein Theaterstück nach Bram Stoker

Dracula kommt. Er kommt, um sich die Welt Untertan zu machen. Nach vielen hundert Jahren  Einsamkeit in den Karpaten auf dem in Finsternis verwitternden Schloss seiner Vorväter, kehrt Dracula in die Welt zurück. Genauer gesagt nach England, nach London, mitten ins Herz der Zivilisation. Sein Ziel: Die Weltherrschaft. Seine Mittel: Die Verführung der Frauen und die Unterwerfung der Männer.

Er hat jedoch nicht mit dem Widerstand der tapferen Mina und der Tatkraft von Jonathan, Dr. Seward, Lord Holmwood und Professor von Helsing gerechnet, die sich nicht kampflos ergeben. Sie sind aufs Äußerste entschlossen, die Bestie aufzuspüren und zu besiegen, ein für alle Mal.

Werden Sie es schaffen? Können sie die schöne Lucy noch retten, die bereits die Schwelle in das Reich des untoten Fürsten betreten hat? Wird es den tapferen Vampirjägern gelingen, die Welt vor dem Untergang zu retten?

Die Regisseurin Nikola Hecker hat sich des populären klassischen Stoffes angenommen, um der Frage nachzuspüren: Was bedeutet eigentlich Vampirismus? Für uns? In der heutigen Gesellschaft? Ist er eine Metapher für Drogen, für die Ausschweifung, das „andere Leben“? Die Verführung? Oder ist „Dracula“ die Geschichte eines grausamen, machtbesessenen Fanatikers à la Stalin oder Hitler, der skrupellos das eigene Los als Schicksal der ganzen Welt aufzwingen will? Was passiert, wenn jemand einfach nicht sterben kann, zu ewigem Leben verdammt ist? Wollen wir, wie es uns die Werbung für Versicherungen und Anti-Aging-Produkte nahe legt, wirklich ewig leben?


Aber auch die Freude am (Schauer-)geschichtenerzählen hat das Ensemble des Theater der Letzten (TdL) am blutigen Stoff gereizt. Wo steckt hier der Humor, die Komik und was motiviert die Figuren sich so zu verhalten, wie sie es tun?
 Wie schon beim letztjährigen „Urfaust“ verfolgt die Regisseurin mit ihrer mittlerweile fünften Inszenierung am TdL die Idee, alt Bekanntes neu zu entdecken, in „frische Kleider“ zu stecken, Geschichten theatralisch, effektvoll, mit den begrenzten Ressourcen des Off-Theaters auf die Bühne zu bringen.

„Dracula – Die dunkle Seite der Nacht“ basiert auf der Romanidee von Bram Stoker und einem Text von Jutta Kröhner und ist vom 6.-30.11.2014 im Fabriktheater in der Kulturfabrik Moabit zu sehen.

Regie: Nikola Hecker.
Es spielten: Marco Brüders, Michael Frenkel, Doris Hirschmann, Miriam Kaulbarsch, Lis Luisa Mähnert, Maximilian Reisinger, Johannes Storks
Licht&Technik: Alexander Hollnack

Premiere: 06.11.2014 im Fabriktheater Moabit in der Kulturfabrik, Lehrter Straße 35, 10557 Berlin

 

Video-Trailer zur "DRACULA - die dunkle Seite der Nacht":


Fotos: © 2014 Cama-K-Photography

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Urfaust - eine komische Tragödie, 2013
von Johann Wolfgang Goethe

Eigentlich hatte Faust doch alles richtig gemacht. Nach einem Universal-Studium ging's gleich rein in die akademische Laufbahn. Doch nun, in der Mitte des Lebens, steht er da, der arme Tor. Und ist so klug als wie zuvor! Soll er sich gleich die Kugel geben? Mit Mephi in der Bar versacken? Das fromme Gretchen vernaschen? Oder doch erst mit dem Pudel eine Runde drehen? Das Theater der Letzten geht im zehnten Jahr seines Bestehens zurück zu den knorrigen Wurzeln, zu Goethes erster Bearbeitung der Faust-Sage, die noch mitten in der wilden Sturm-und-Drang-Zeit des späteren Klassikers entstand.

Goethe Urfaust Plakat vom Theater der Letzten

Mit dem "Faust" kann man ja so viel machen. Musicals, Opern und Kinofilmen diente Johann Wolfgang von Goethes Bearbeitung der uralten Faust-Sage als Vorbild. Auch eine progressive Rockband und so mancher Rotwein lieh sich schon den Namen des von Selbstzweifeln und Weltschmerz geplagten Meinungsmachers aus dem Mittelalter, dessen bekannteste Arbeit die Verführung eines Teenagers geblieben ist...

Bei Goethes seltener gespieltem 'Urfaust' ist das Theater der Letzten vor allem an der Konzentration aufs Wesentliche interessiert: Sex and Crime, der allgegenwärtige Trieb und das abgründig Lebenslustige. Die Beziehung von Faust und Gretchen steht im Mittelpunkt, eingefädelt und mit heißer Nadel für die Vergänglichkeit zusammengenäht vom manischen Kuppler Mephi. Ein Live-Soundtrack hebt die komische Tragödie derweil in eine zeitlose Spähre zwischen Bänkelsängerei, Gothic-Rock und Trip-Hop. So hat man "Faust" noch nie gesehen – und schon gar nicht gehört.



Regie: Nikola Hecker
Es spielten: Johannes Storks, Simona Theoharova, Lydia Fischer, Doris Hirschmann, Marco Brüders, Gaston Gottschalk.
Musik: Patrick Sommer
Licht&Technik: Alexander Hollnack

Premiere: 25.10.2013 im Fabriktheater Moabit in der Kulturfabrik, Lehrter Straße 35, 10557 Berlin

 

Drei Frauen

von Martina Clavadetscher

Premiere war am 21.10.11 im Acudtheater. Deutsche Erstaufführung.

Die Hitze. Der Tod. Das Warten. Während Agatha Buch über die Toten des Tages führt, bereitet Lili ihre Hochzeit vor und Barbara sucht einen Mann für ein Abenteuer. Jede hat ihren eigenen Schatz in der Vergangenheit, und doch gibt es in der Dunkelheit etwas, das sie alle verbindet.

Das Medusenhaupt, Berlin 2010.

"Seine vielen Talente: prächtig. Seine Versteckspiele: frech. Seine Täuschungen: raffiniert. Boris Vian war ein leidenschaftlicher Provokateur, der unter schwerer Weihwedelphobie litt, Sartre zu seinen besten Freunden zählte und sich zuweilen selbst übersetzte."
Anlässlich des 90. Geburtstages von Boris Vian wird das TdL die groteske Komödie  „Das Medusenhaupt“ auf die Bühne des Acudtheaters bringen.
Nach den „Reichsgründern“ und dem „Schaum der Tage“ folgt nun die Fortsetzung unserer Auseinandersetzung mit dem Werk Boris Vians!

Lucie hat einen Liebhaber. Der heißt Francis ... nein, Roger ... falsch, André. André würde alles für die Liebe Lucies tun ... und beweist es auch, in dem er sich bis zur Unkenntlichkeit verändert.

Regie: Nikola Hecker
Es spielten: Lars Gossing, Doris Hirschmann, Brigitte Hellthaler, Julie Trappett
Bühnen-&Kostümbild: Nikola Hecker
Licht&Technik: Alexander Hollnack

Es spielten im März 2009: Annette Höpfner, Nils Machens, Doris Hirschmann, Ulrike Dillo, Julia und Katharina Majewski

Inszenierung / Dramaturgie / Bühne: Nikola Hecker
Kostümbild: Ulrike Majewski
Regieassistenz: Ulrike Dillo / Christian Klose
Abendspielleitung: Christian Klose
Licht / Ton: Manuel Abrahmczik
Hospitanz: Melanie Hebestreit

Wie eine junge Frau am Ende des 19. Jahrhunderts unter den gesellschaftlichen Konventionen leidet und sich aus einer Ehe ohne Liebe in eine tödlich endene Affäre flüchtet, ist für das Theater der Letzten ein Stoff voller aktueller Brisanz.

Mobiles Theaterstück zur Verkehrserziehung für Kinder ab 5
Es ist der Tag vor Schulbeginn, also Vorschultag und es gibt noch eine ganze Menge Dinge zu erledigen. Lisa Lotta muss zu Hause mit Mama einen Kuchen backen und das Karmuffel soll allerlei für die Schule einkaufen gehen. Obwohl Lisa Lotta mit ihm vorher noch die Regeln für Fußgänger im Straßenverkehr wiederholt, verhält sich das Karmuffel sehr unaufmerksam im Straßenverkehr.