Bisherige Inszenierungen

Ein Überblick über die Inszenierungen des TdL seit 2004.

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Urfaust - eine komische Tragödie, 2013
von Johann Wolfgang Goethe

Eigentlich hatte Faust doch alles richtig gemacht. Nach einem Universal-Studium ging's gleich rein in die akademische Laufbahn. Doch nun, in der Mitte des Lebens, steht er da, der arme Tor. Und ist so klug als wie zuvor! Soll er sich gleich die Kugel geben? Mit Mephi in der Bar versacken? Das fromme Gretchen vernaschen? Oder doch erst mit dem Pudel eine Runde drehen? Das Theater der Letzten geht im zehnten Jahr seines Bestehens zurück zu den knorrigen Wurzeln, zu Goethes erster Bearbeitung der Faust-Sage, die noch mitten in der wilden Sturm-und-Drang-Zeit des späteren Klassikers entstand.

Goethe Urfaust Plakat vom Theater der Letzten

Mit dem "Faust" kann man ja so viel machen. Musicals, Opern und Kinofilmen diente Johann Wolfgang von Goethes Bearbeitung der uralten Faust-Sage als Vorbild. Auch eine progressive Rockband und so mancher Rotwein lieh sich schon den Namen des von Selbstzweifeln und Weltschmerz geplagten Meinungsmachers aus dem Mittelalter, dessen bekannteste Arbeit die Verführung eines Teenagers geblieben ist...

Bei Goethes seltener gespieltem 'Urfaust' ist das Theater der Letzten vor allem an der Konzentration aufs Wesentliche interessiert: Sex and Crime, der allgegenwärtige Trieb und das abgründig Lebenslustige. Die Beziehung von Faust und Gretchen steht im Mittelpunkt, eingefädelt und mit heißer Nadel für die Vergänglichkeit zusammengenäht vom manischen Kuppler Mephi. Ein Live-Soundtrack hebt die komische Tragödie derweil in eine zeitlose Spähre zwischen Bänkelsängerei, Gothic-Rock und Trip-Hop. So hat man "Faust" noch nie gesehen – und schon gar nicht gehört.



Regie: Nikola Hecker
Es spielten: Johannes Storks, Simona Theoharova, Lydia Fischer, Doris Hirschmann, Marco Brüders, Gaston Gottschalk.
Musik: Patrick Sommer
Licht&Technik: Alexander Hollnack

Premiere: 25.10.2013 im Fabriktheater Moabit in der Kulturfabrik, Lehrter Straße 35, 10557 Berlin

 

Drei Frauen

von Martina Clavadetscher

Premiere war am 21.10.11 im Acudtheater. Deutsche Erstaufführung.

Die Hitze. Der Tod. Das Warten. Während Agatha Buch über die Toten des Tages führt, bereitet Lili ihre Hochzeit vor und Barbara sucht einen Mann für ein Abenteuer. Jede hat ihren eigenen Schatz in der Vergangenheit, und doch gibt es in der Dunkelheit etwas, das sie alle verbindet.

Das Medusenhaupt, Berlin 2010.

"Seine vielen Talente: prächtig. Seine Versteckspiele: frech. Seine Täuschungen: raffiniert. Boris Vian war ein leidenschaftlicher Provokateur, der unter schwerer Weihwedelphobie litt, Sartre zu seinen besten Freunden zählte und sich zuweilen selbst übersetzte."
Anlässlich des 90. Geburtstages von Boris Vian wird das TdL die groteske Komödie  „Das Medusenhaupt“ auf die Bühne des Acudtheaters bringen.
Nach den „Reichsgründern“ und dem „Schaum der Tage“ folgt nun die Fortsetzung unserer Auseinandersetzung mit dem Werk Boris Vians!

Lucie hat einen Liebhaber. Der heißt Francis ... nein, Roger ... falsch, André. André würde alles für die Liebe Lucies tun ... und beweist es auch, in dem er sich bis zur Unkenntlichkeit verändert.

Regie: Nikola Hecker
Es spielten: Lars Gossing, Doris Hirschmann, Brigitte Hellthaler, Julie Trappett
Bühnen-&Kostümbild: Nikola Hecker
Licht&Technik: Alexander Hollnack

Es spielten im März 2009: Annette Höpfner, Nils Machens, Doris Hirschmann, Ulrike Dillo, Julia und Katharina Majewski

Inszenierung / Dramaturgie / Bühne: Nikola Hecker
Kostümbild: Ulrike Majewski
Regieassistenz: Ulrike Dillo / Christian Klose
Abendspielleitung: Christian Klose
Licht / Ton: Manuel Abrahmczik
Hospitanz: Melanie Hebestreit

Wie eine junge Frau am Ende des 19. Jahrhunderts unter den gesellschaftlichen Konventionen leidet und sich aus einer Ehe ohne Liebe in eine tödlich endene Affäre flüchtet, ist für das Theater der Letzten ein Stoff voller aktueller Brisanz.

Mobiles Theaterstück zur Verkehrserziehung für Kinder ab 5
Es ist der Tag vor Schulbeginn, also Vorschultag und es gibt noch eine ganze Menge Dinge zu erledigen. Lisa Lotta muss zu Hause mit Mama einen Kuchen backen und das Karmuffel soll allerlei für die Schule einkaufen gehen. Obwohl Lisa Lotta mit ihm vorher noch die Regeln für Fußgänger im Straßenverkehr wiederholt, verhält sich das Karmuffel sehr unaufmerksam im Straßenverkehr.

Premiere war am: 12.10.07

Aufführungen: 13.-14.10. / 19.-21.10. / 25.-27.10. im ACUDtheater

und am 24.2.08 im HAU 3, im Rahmen des 100°- Festivals

Ein Mann hat eine Frau verlassen, um eine andere zu heiraten. Das letzte Gespräch der gewesenen Geliebten findet am Telefon statt. Es gibt Dinge zu regeln. Wo soll der Hund hin?