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„Es war die Lerche“
Ein heiteres Trauerspiel mit Musik nach Ephraim Kishon

Romeo und Julia – Was wisst Ihr schon von der Liebe?!

Will Lukretia, die 14-jährige Tocher des Liebespaares aller Liebespaar wissen. Und so ganz unrecht hat sie mit ihrer Frage nicht. Denn von Liebe, Begehren und rasender Leidenschaft ist im Hause Montague/Capulet schon lange nichts mehr zu spüren. Romeo liebt seine Wärmflasche Lisa und Möhren inzwischen offensichtlich weit mehr als Julia, die ihrerseits nur darauf sinnt, wie sie ein Mädchen für den Haushalt bezahlen und sich ihres Fettwanstes von Ehemann auf elegante Weise entledigen kann.
Aber – wie ist’s dazu gekommen?

Julia und Romeo sind nicht gestorben, sondern haben überlebt und sogar eine Tocher bekommen, die es mit ihren vierzehn Jahren fast noch schlimmer treibt als dereinst ihre Mutter, als sie den Sprößling aus dem verfeindeten Geschlecht der Montagues heiratete und mit ihm durchbrennen wollte. Lukretia will nämlich mit dem Dichterfürsten und Erfinder ihrer Eltern, William Shakespeare, höchstpersönlich knutschen und abhauen. Willi, wie ihn Luky (alias Lukretia oder auch Lukymon) zärtlich nennt, kann das ewige Gezanke von Julia und Romeo nicht mehr ertragen und steigt aus dem Grab, um seine Tragödie zu retten. Doch er erntet nun Undank und Spott und wird angeklagt, Schuld an der Misere der beiden zu sein. Shakespeare wäre aber nicht Shakespeare, wenn er nicht auch hier eine listreiche Intrige ersinnen würde, die sein Stück rettet.
War’s die Nachtigall, war’s die Lerche?!
 

 

Regie&Dramaturgie: Nikola Hecker
Es spielten:  Inka Pabst, Marco Brüders, Karin Blenskens, Antje Ehrentraut, Susan Klaffer
Musik: Gregor Kleditsch
Licht&Technik: Alexander Hollnack
Fotos: Marion Junkersdorf

 

Premiere: 18.11.2016 im Theater Verlängertes Wohnzimmer, Frankfurter Allee 91, 10247 Berlin
Weitere Vorstellung: 19./ 25./26.11. und 9./10.12.16 jeweils um 20 Uhr.

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