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„Dracula – Die dunkle Seite der Nacht“
ein Theaterstück nach Bram Stoker

Dracula kommt. Er kommt, um sich die Welt Untertan zu machen. Nach vielen hundert Jahren  Einsamkeit in den Karpaten auf dem in Finsternis verwitternden Schloss seiner Vorväter, kehrt Dracula in die Welt zurück. Genauer gesagt nach England, nach London, mitten ins Herz der Zivilisation. Sein Ziel: Die Weltherrschaft. Seine Mittel: Die Verführung der Frauen und die Unterwerfung der Männer.

Er hat jedoch nicht mit dem Widerstand der tapferen Mina und der Tatkraft von Jonathan, Dr. Seward, Lord Holmwood und Professor von Helsing gerechnet, die sich nicht kampflos ergeben. Sie sind aufs Äußerste entschlossen, die Bestie aufzuspüren und zu besiegen, ein für alle Mal.

Werden Sie es schaffen? Können sie die schöne Lucy noch retten, die bereits die Schwelle in das Reich des untoten Fürsten betreten hat? Wird es den tapferen Vampirjägern gelingen, die Welt vor dem Untergang zu retten?

Die Regisseurin Nikola Hecker hat sich des populären klassischen Stoffes angenommen, um der Frage nachzuspüren: Was bedeutet eigentlich Vampirismus? Für uns? In der heutigen Gesellschaft? Ist er eine Metapher für Drogen, für die Ausschweifung, das „andere Leben“? Die Verführung? Oder ist „Dracula“ die Geschichte eines grausamen, machtbesessenen Fanatikers à la Stalin oder Hitler, der skrupellos das eigene Los als Schicksal der ganzen Welt aufzwingen will? Was passiert, wenn jemand einfach nicht sterben kann, zu ewigem Leben verdammt ist? Wollen wir, wie es uns die Werbung für Versicherungen und Anti-Aging-Produkte nahe legt, wirklich ewig leben?


Aber auch die Freude am (Schauer-)geschichtenerzählen hat das Ensemble des Theater der Letzten (TdL) am blutigen Stoff gereizt. Wo steckt hier der Humor, die Komik und was motiviert die Figuren sich so zu verhalten, wie sie es tun?
 Wie schon beim letztjährigen „Urfaust“ verfolgt die Regisseurin mit ihrer mittlerweile fünften Inszenierung am TdL die Idee, alt Bekanntes neu zu entdecken, in „frische Kleider“ zu stecken, Geschichten theatralisch, effektvoll, mit den begrenzten Ressourcen des Off-Theaters auf die Bühne zu bringen.

„Dracula – Die dunkle Seite der Nacht“ basiert auf der Romanidee von Bram Stoker und einem Text von Jutta Kröhner und ist vom 6.-30.11.2014 im Fabriktheater in der Kulturfabrik Moabit zu sehen.

Regie: Nikola Hecker.
Es spielten: Marco Brüders, Michael Frenkel, Doris Hirschmann, Miriam Kaulbarsch, Lis Luisa Mähnert, Maximilian Reisinger, Johannes Storks
Licht&Technik: Alexander Hollnack

Premiere: 06.11.2014 im Fabriktheater Moabit in der Kulturfabrik, Lehrter Straße 35, 10557 Berlin

 

Video-Trailer zur "DRACULA - die dunkle Seite der Nacht":


Fotos: © 2014 Cama-K-Photography

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